Lehmöfen – Aus dieser Region stammt unser Lehm

Für unsere Lehmöfen verwenden wir den außergewöhnlichen rötlichen Schlamm, der sich westlich der Region des Naturparks Arribes del Duero entlang der Grenze zwischen Portugal und Spanien erstreckt, ist mittlerweile zu einem Siegel geworden. Seit Jahrhunderten gilt diese Region national, als auch international als die Region der Töpfe. Im Osten und im Süden bilden die rötlichen Lehmböden die geographische Grenze zum Land des Weins. In dieser Gegend hebt sich der legendäre Trasdespadas-Hügel mit 794 Metern mit seiner Form hervor.

Lehm und Kuppelbau

Der kräftige orange Lehm wird zum Kuppelbau und zur Töpferei verwendet. Heute wie damals werden die Tonkuppeln von Frauen mit den bloßen Händen geformt. Der Bau einer Kuppel wird in 5 Arbeitsschritten unterteilt und muss an mehreren Tagen erfolgen. Die Kuppel könnte sonst in sich  zusammenfallen. Um die Nachfrage an Lehmöfen weltweit zu bewerkstelligen, werden mehrere große Trockenkammern eingesetzt. Bei über 1000° werden die Kuppeln über mehrere Stunden getrocknet. DieTrockenzeit spielt eine wesentliche Rolle und bürgt für die Qualität der Lehmöfen.

Pizzaofen-Kuppel-Trockenraum
Pizzaofen-Kuppel-Brennkammer

Ofenbau

Wie aus einen Lehmballen ein ganzer Holzbackofen wird. Eine Betonplatte mit Eisenträger bildet das Fundament für den Ofen. Die Kuppel wird auf eine ca. 3 cm Lehmschicht gesetzt. Steinwolle und Maschendraht dient zur Isolierung der Kuppel. Nun wird das Thermometer wird in die Kuppel eingesetzt. Im vorderen Bereich und am Schornstein wird ein feuerfester Klinkerstein verwendet. Später wird die gesamte Kuppel mit feuerfestem Zement verputzt, anschließend bekommt der Ofen sein endgültiges Finish.

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